102. Morgartenschiessen

Sonntag, 15. November 2015: das Morgartenschiessen bildet den würdigen Abschlussrahmen für die Schiesssaison 2015. Besonders an der diesjährigen 102. Auflage des historischen Schiessens ist die Tatsache, dass sie ins Jubiläumsjahr des 700jährigen Gedenkens an die Schlacht am Morgarten fällt. "e rundi Sach"!

 

Über 1'500 Schützinnen und Schützen forderten Glück und Können heraus. Geschossen wird auf das Scheibenbild A5 und - wie es sich für ein historisches Schiessen gehört - auf natürlichem Terrain, d.h. liegend in der Wiese auf etwas Stroh. Genau 70 Scheiben stehen pro Ablösung zur Verfügung. Geschossen wird über's Kreuz auf Distanzen zwischen 320 und 335 Meter. Eine Serie besteht aus 10 Schüssen, aufgeteilt in Serien à einen, drei und sechs Schuss. Probeschüsse gibt es keine, bereits der erste Schuss zählt scharf und sollte entsprechend sitzen.

 

Petrus deutet an, dass er ein grosses Herz für den Schiesssport hat und beschert prächtiges Wetter, verhältnismässig warme Temperaturen und beste Sichtverhältnisse. Zu dieser Jahreszeit und an dem Ort weiss Gott keine Selbstverständlichkeit! So mancher Veteran weiss von garstigen Bedingungen mit Schnee, Regen oder Nebel zu berichten. 

 

Resultatmässig vermochte sich dieses Jahr Reto Müller an die Spitze der Sektion zu schiessen. Mit 42 von 50 möglichen Punkten sicherte er sich den begehrten Morgartenbecher. Im Jubiläumsjahr des 700jährigen Gedenkens an die Schlacht sicher eine bleibhaft schöne Errungenschaft! Auf dem zweiten Platz landete Vorjahressieger Simon Vögele mit 40 Zählern, dicht gefolgt von Beat Vogler und Dani Frei mit je 39 Punkten. Beat Vogler sicherte sich den 3. Platz aufgrund der höheren Anzahl geschossener 5er (5 bei Beat Vogler vs deren 2 bei Dani Frei).

 

 

Vereinscup SV Weiningen

Samstag, 19. September 2015: der Schiessverein Weiningen lädt ein zum traditionellen Vereinscup, welcher - wie es der Ausdruck "Cup" vermuten lässt - im K.O.-System durchgeführt wird.  

 

Bei sonnigem und leicht windigen Herbstwetter dürfen die Organisatoren 22 Schützinnen und Schützen willkommen heissen. Erfreulich ist, dass auch diesmal wieder einige Passivmitglieder den Griff in den Gewehrschrank gemacht haben und zum Cup angetreten sind. Sie tragen damit dem Urgedanken des Cups Rechnung, die sportliche Verbundenheit und den geselligen Austausch zwischen Aktiv- und Passivmitgliedern des Vereins zu fördern. 

 

Der Wettkampf wird über die Distanz von 300 Metern auf Scheibe A10 ausgetragen. Pro Match sind jeweils zwei Probe- und sechs Einzelschüsse Pflicht, was einem Punktemaximum von 60 Zählern entspricht. Die Paarungen werden, wie sich das für einen Cup gehört, durch das Los bestimmt. Standardgewehrschützen und Ordonnanzschützen schiessen ohne Bonus-/Malus-System bunt gemischt (was in Bezug auf die Chancengleichheit nicht immer ohne Diskussionen bleibt). Um allfälligen Anlaufschwierigkeiten entgegen zu kommen und die Spannung des Wettbewerbes hoch zu halten, dürfen die Verlierer der Vorrunde  in einer sogenannten "Hoffnungsrunde" noch einmal antreten. Wieder entscheidet das Los über die Paarungen. 

 

Die Vorrunde startet mit 11 Zweierpaarungen und bereits der einen oder anderen resultatmässigen Überraschung. Findet sich doch der eine oder andere ansonsten treffsichere(re) Schütze wider Erwarten gleich zu Beginn in die Hoffnungsrunde zurückversetzt.

 

Im Achtelfinal zeigt sich, dass mit Zählern um die 50 Punkte kaum noch weiterzukommen ist. Es müssen die 53er aufwärts aufgefahren werden, um im Rennen zu bleiben. Ähnlich die Tendenz in den Viertelfinals. Dani Frei lässt sich hier sogar eine hervorragende 58er-Wertung gutschreiben!  

 

Erfreulicherweise können sich mit Yvonne Benz (Stgw 90) und Max Hauser (Karabiner 31) zwei Ordonnanzgewehrschützen für die Halbfinals qualifizieren. Dort kommt es dann allerdings zu zwei klaren Resultaten zu Gunsten der Standardgewehr-Fraktion. Mit 57 respektive 56 Zählern gegen 54 respektive 53 Zählern qualifizieren sich Beat Vogler und Dani Frei für den Final um den Tagessieg. 

 

Im Final wird Höchstspannung geboten. Die Kontrahenden liegen Schuss um Schuss jeweils nur einen Zähler auseinander, alles scheint möglich. Dani Frei hat die Nase dank der besseren 10er-Schussstatistik vorne. Dann geht plötzlich ein Raunen durch die Zuschauerreihen. Dani Frei patzt und schiesst eine sieben... Wird das Match kippen? Beat Vogler schiesst zwar konstant auf 9er-Niveau, hadert aber mit den Millimetern und kann schlussendlich nur einen 10er verbuchen. Er landet bei 55 Punkten. Dani Frei ist nebendran noch am Werk und versucht, seinen 7ner-Ausrutscher mit Höchstkonzentration und weiteren 10er-Schüssen auszubügeln. Aber auch ihm gelingt kein makelloser Abschluss der Serie mehr und so landen schlussendlich beide Schützen bei 55 Punkten. Das bedeutet Gleichstand! Dank der höheren Anzahl 10er-Schüssen kann sich Dani Frei den Tagessieg gutschreiben lassen und obsiegt.

 

Dani Frei bricht damit eine beeindruckende Siegesserie von Vereinspräsident Beat Vogler, der in den letzten zehn Jahren nur zweimal den Wanderpreis aus den Händen geben musste. Herzliche Gratulation an die beiden Finalisten und ein Hoch auf Tagessieger Dani Frei! 

  

 

Eidgenössisches Schützenfest 2015

 

2. & 3. Juli 2015, Raron/Visp, Wallis: das Eidgenössische Schützenfest 2015 bildet dieses Jahr unbestritten das sportliche Highlight aller Schweizer Schiess- und Schützengesellschaften. Vom 11. Juni bis zum 12. Juli messen sich im Wallis rund 40'000 Schweizer Schützinnen und Schützen in verschiedenen Disziplinen.

 

Der SV Weiningen reiste am Abend des 1. Juli ins Wallis, schoss am 2. Juli und reiste am 3. Juli gemütlich und um viele Eindrücke bereichert zurück. Sportlich gesehen blieben die Limmattaler zwar unter ihren Erwartungen, nahmen jedoch viele wertvolle Erfahrungen mit und durften während knapp drei Tagen einmal mehr erleben, wie gut die Kameradschaft und der Zusammenhalt im Verein ist.

 

In der Vereinskonkurrenz belegten die Weininger den 258 Rang von 408 teilnehmenden Sektionen. Mit einem Durchschnitt von 85,505 Punkten blieb viel Potenzial unausgeschöpft. Vielen Schützen machte das heisse Wetter und/oder der Wind zu schaffen. Ein Wert im Bereich des letztjährigen Kantonalen (88,820) hätte einen Platz unter den ersten 100 Vereinen gesichert und damit dem Bestreben, sich im ersten Quartil zu bewegen, Rechnung getragen.

 

Bilder und Erlebnisbericht folgen in Kürze unter "Impressionen/2015"

 

 

Feldschiessen 2015

 

Samstag, 6. Juni und Sonntag, 7. Juni 2015: unter dem Motto "Begegnung unter Freunden" traffen sich rund 130 Schützinnen und Schützen zum eidgenössischen Feldschiessen in Unterengstringen. Seit Jahren kooperieren der Schiessverein Weiningen und die Schützengesellschaft Unterengstringen bei der Austragung des alljährlichen Feldschiessens. Im Zweijahresrythmus wird abwechselnd in Weiningen bzw. Unterengstringen geschossen. 

 

Das Feldschiessen ist bezogen auf die Teilnehmerzahlen angeblich das grösste Schützenfest weltweit und blickt auf eine über 130jährige Tradition zurück. Gemäss "swissshooting" haben übers Wochenende in der ganzen Schweiz über 120'000 Schützinnen und Schützen teilgenommen (Gewehr und Pistole). Trotzdem konnte auch dieses Jahr die rückläufige Tendenz nicht aufgehalten werden (-10%). Die Teilnehmerstatistik zeigt jedoch, dass wenigstens im Kanton Zürich die Teilnehmerzahl nahezu gehalten werden konnte. Bei den Gewehrschützen nahmen 9‘684 (-289) und in der Sparte Pistole 4‘273 (-22) teil.

 

Zu begründen sind die abnehmenden Zahlen  vor allem durch die laufende Reduktion der Wehrpflichtbestände und die im Vergleich frühzeitigen Wehrmännerentlassungen in Kombination mit der Verschärfung des Waffengesetzes. Vielen jungen Männern ist das aufwändige und kostspielige Verfahren für das Erlangen des Waffenerwerbsscheins zu mühsam und sie geben ihre persönliche Waffe am Ende der Dienstpflicht ab. Ganz aus der Verantwortung stehlen dürfen sich die Schiessvereine jedoch auch nicht. Hier und dort dürfte es auch etwas an wirksamer Öffentlichkeitsarbeit gefehlt haben. Dennoch war das sogenannt «grösste Schützenfest der Welt» wiederum eine beeindruckende Demonstration der Verbundenheit zwischen Militär, Schützenvereinen und Bevölkerung. 

 

Aus sportlicher Sicht ist jeweils interessant zu beobachten, dass beim Feldschiessen andere Gesetze zu gelten scheinen als beim normalen Standschiessen. Vermutlich liegt es an der militärischen B4-Scheibe mit Tarnmusterung, von welcher nicht jeder Aktivschütze behaupten kann, sie zu lieben. Auf jeden Fall schaffen regelmässig auch nicht aktive Sportschützen den Sprung in die vorderen Plätze. Ein Blick auf die diesjährige Rangliste der Unterengstringer Austragung bestätigt dieses Bild. In den Top 10 sind mehrere "Gelegenheitsschützen" zu finden. Herzliche Gratulation an dieser Stelle und auf Wiedersehen im nächsten Jahr im Schützenhaus Weiningen.  

Bezirksschützenverbandsschiessen 2015

 

Traditionell gehört das Verbandsschiessen des Bezirksschützenverbandes Zürich zum festen Bestandteil unser Jahresmeisterschaft. Geschossen wurde an den Wochenenden vom 16. Mai und am vergangenen Samstag, dem 30. Mai 2015 auf der Schiessanlage Probstei.

 

Gesamthaft haben rund 300 Schützinnen und Schützen am Wettkampf teilgenommen, welche sich auf 26 Vereine verteilen. Für die Vereinswertung waren 10 Pflichtresultate nötig, was nur 12 Vereine zu stemmen in der Lage waren. Der Mitgliederschwund macht sich auch hier sichtbar, die Teilnehmerzahlen sind leider rückläufig. Das Programm besteht aus zwei obligatorischen Probeschüssen, gefolgt von sechs Einzel- und vier Seriefeuerzählern. Geschossen wird auf die Scheibe A-10.

 

Bester Weininger war Präsident Beat Vogler mit 92 Zählern, direkt gefolgt von Yvonne Benz, welche ebenfalls die 92er Marke zu knacken vermochte. Den dritten Platz in der vereinsinternen Wertung sicherte sich Martin Muoth mit guten 91 Punkten auf dem Sturmgewehr 90. Die genannten Schützen durften sich in die Plätze der besten 60 overall eintragen lassen.

 

 Resultatübersicht:

40. Reppischtalschiessen 2015

 

Die Teilnahme am Reppischtalschiessen gehört seit eh und je zur festen Tradition unseres Schiessvereins. Der Wettkampf zählt zur Jahresmeisterschaft des SV Weiningen und wird entsprechend zielstrebig besucht. Geschossen wurde vorwiegend am Wochenende vom 25. und 26. April 2015 sowie am arbeitsfreien 1. Mai 2015. 

 

Gesamthaft haben 704 Schützinnen und Schützen am Wettkampf teilgenommen. Die Kranzquote lag gemäss den Organisatoren bei ansehlichen 68%. Das Reglement schreibt für die Vereinskonkurrenz zehn Pflichtresultate vor. Mit jedem zusätzlichen Teilnehmer lassen sich allfällige Ausreisser nach unten besser kompensieren. Auf Weininger Seite traten 13 Schützinnen und Schützen an. In der Vereinswertung erzielte der SV Weiningen mit einem Punktedurchschnitt von 87.120 den 12. Rang von insgesamt 89 teilnehmenden Vereinen. Wobei erwähnt werden muss, dass nur 28 Vereine die nötige Anzahl Pflichtresultate erreicht haben.

 

Erfolgreichster Einzelschütze des SV Weiningen war Martin Muoth, welcher mit dem Sturmgewehr 90 das respektable Resultat von 93 Punkten erreichte. Den zweiten Platz in der internen Vereinswertung durfte sich Bruno Weiss mit 92 Zählern gutschreiben lassen. Bruno trat mit dem Sturmgewehr 57/03 an. Den dritten Platz in dieser Wertung sicherte sich Beat Vogler mit 91 Punkten auf dem Standardgewehr.

 

Die Resultatübersicht:

56. Winterschiessen Pfäffikon ZH

 

Samstag, 7. Februar 2015: der Schiessverein Pfäffikon lädt ein zum traditionellen Winterschiessen auf dem Schiessplatz Saumholz. Der SV Weiningen war mit einer 6er-Delegation am Start. Winterliche Temperaturen um den Gefrierpunkt und teilweise sonniges Wetter bildeten den wettertechnischen Rahmen dieses traditionellen Schiessens. 

 

Das Programm gibt 2 Probe- und 10 Einzelschüsse auf die A-10er-Scheibe vor, wobei die letzten 4 Schüsse in der 100er Wertung gezeigt werden. Das Total der 100er Wertung aller 6 Schützen ergibt das Mannschaftsresultat. 

 

Mannschafts-intern hat Yvonne Benz mit 91 Punkten auf der Zehner-Wertung das beste Resultat erzielt, gefolgt von Richard Hablützel und Simon Vögele mit je 88 Zählern. In den letzten vier Schüssen bzw. auf der für das Mannschaftsresultat ausschlaggebenden 100er -Wertung erzielte Richard Hablützel mit 356 von 400 möglichen Punkten das Maximum der Klevner's. Auf den Plätzen folgen Simon Vögele mit 354 und Jörg Haug mit 348 Zählern.

 

In der Vereinskonkurrenz erzielte die Gruppe "Klevner" des SV Weiningen den 73.ten Rang von 202 teilnehmenden Mannschaften. Ein Grund mehr, es nächstes Jahr wieder zu versuchen und besser zu machen!

 

Die Resultatübersicht: